Die wichtigsten Fragen und Antworten zu einer Erbschaft

Sobald der leibliche Vater oder die leibliche Mutter verstirbt, besteht nach § 1924 BGB ein gesetzliches Erbrecht des Kindes.
Für das Erbrecht des Kindes kommt es nicht darauf an, ob man als eheliches Kind geboren wurde.
Ebenfalls haben Kinder des Verstorbenen aus erster, zweiter oder dritter Ehe das gleiche Erbrecht.
Die Regelung der Erbfolge in einem Testament des Verstorbenen geht immer der gesetzlichen Erbfolge vor.

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Jeder, der eine Erbschaft macht oder der ein Vermächtnis erhält, muss diesen Erwerb dem Finanzamt melden.
Nahe Familienmitglieder, wie die Kinder oder der Ehepartner, haben erhebliche Freibeträge.
Nur wenn die Erbschaft über die Freibeträge hinausgeht, muss man Erbschaftsteuer bezahlen.
Der Steuersatz, mit dem eine Erbschaft versteuert werden muss, steigt mit dem Wert der Erbschaft. Den Steuersatz kann man dem § 19 ErbStG entnehmen.

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Soweit der Verstorbene keinen letzten Willen in Form eines Testaments oder Erbvertrages hinterlassen hat, regelt das Gesetz die Erbfolge.
Mehrere Kinder des Verstorbenen sind zu gleichen Teilen am Vermögen des Erblassers beteiligt.
Wenn neben den Kindern noch ein Ehe- oder eingetragener Lebenspartner existiert, müssen sich die Kinder das Erbe mit diesem Partner des Verstorbenen teilen.

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Als Erbe erhält man das komplette Vermögen des Verstorbenen.
Nachdem zu dem Vermögen auch Schulden des Erblassers gehören, muss man prüfen, ob man die Erbschaft nicht besser ausschlagen sollte. Für eine Ausschlagung des Erbes hat man nur sechs Wochen Zeit.
Man muss als Erbe eventuell beim Nachlassgericht einen Erbschein beantragen, um Bankkonten oder Immobilien des Erblassers auf sich umschreiben zu lassen.
Der Erbe muss weiter prüfen, welche Verträge des Verstorbenen gekündigt werden müssen.

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Nach dem Tod eines Geschwisters erbt der Bruder oder die Schwester des Verstorbenen immer dann, wenn der Verstorbene ein Testament oder einen Erbvertrag hinterlassen hat und den Bruder bzw. die Schwester in diesem letzten Willen als Erben eingesetzt hat.
Existiert kein Testament, dann erben Geschwister nach der dann geltenden gesetzlichen Erbfolge nur dann, wenn keine Kinder oder Enkelkinder des Verstorbenen existieren und zumindest ein Elternteil der Geschwister bereits verstorben ist.
Geschwister erben nach der gesetzlichen Erbfolge dann nicht, wenn die Eltern der Geschwister noch leben.

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Wie eine Erbschaft verteilt wird, richtet sich bei Existenz eines Testaments nach dem Inhalt dieses letzten Willens.
Der Verstorbene kann in seinem Testament also festlegen, wer was bekommt. Wenn kein Testament existiert, dann legt das Gesetz fest, wer den Verstorbenen beerbt und dessen Vermögen erhält.
Nahe Familienangehörige schließen dabei weiter mit dem Verstorbenen verwandte Personen von der Erbfolge aus.
Nächste Familienangehörige, wie z.B. Kinder oder der Ehepartner des Verstorbenen, erhalten den Pflichtteil, wenn sie vom Verstorbenen von der Erbfolge ausgeschlossen wurden.

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Wenn kein letzter Wille des Verstorbenen existiert, dann regelt das Gesetz die Erbfolge.
Nach der gesetzlichen Erbfolge wird der Verstorbene von seinen Familienangehörigen und Verwandten beerbt.
Näher mit dem Verstorbenen verwandte Personen, wie zum Beispiel Kinder oder Enkelkinder, schließen weiter verwandte Personen, wie zum Beispiel, Geschwister oder Neffen und Nichten, von der Erbfolge aus.
Es muss in jedem Fall auch das gesetzliche Erbrecht des Ehepartners bzw. des eingetragenen Lebenspartners berücksichtigt werden.

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Halbgeschwister sind Geschwister mit nur einem gemeinsamen Elternteil.
Wenn der eigene Vater oder die eigene Mutter verstirbt, kommt es für das Erbrecht eines Kindes nicht darauf an, ob der Verstorbene mit einem anderen Partner weitere Kinder hat.
Jedes Kind eines Verstorbenen ist erbrechtlich gleichberechtigt.
Soweit im Erbfall weitere Geschwister und/oder Halbgeschwister vorhanden sind, erben nach der gesetzlichen Erbfolge alle vorhandenen Geschwister und/oder Halbgeschwister zu gleichen Teilen.
Ist ein Halbgeschwister von seinem Vater oder seiner Mutter durch Testament von der Erbfolge ausgeschlossen worden, dann steht dem Enterbten ein Anspruch auf den Pflichtteil zu.

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Was Kinder nach dem Tod eines Elternteils erben, hängt davon ab, ob ein Testament existiert oder die gesetzliche Erbfolge gilt.
Hat der verstorbene Elternteil ein Testament hinterlassen, dann gilt dieser letzte Wille vorrangig.
Die Erbfolge richtet sich nach dem Inhalt eines Testaments. Gibt es kein Testament, dann gilt die gesetzliche Erbfolge.
Nach der gesetzlichen Erbfolge erben mehrere Kinder nach dem Tod von Vater oder Mutter zu gleichen Teilen.
Weiter besteht ein gesetzliches Erbrecht des überlebenden Ehepartners. Kinder müssen sich mithin mit einem überlebenden Ehepartner des Verstorbenen die Erbschaft teilen.

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Ein Erbschein ist eine vom Nachlassgericht ausgestellte Urkunde, die bezeugt, wer Erbe und Rechtsnachfolger eines Verstorbenen geworden ist.
Oft fordern Banken, Versicherungen oder das Grundbuchamt nach einem Erbfall einen solchen Erbschein an, um zu klären, wer Erbe geworden ist.
Wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ein notarielles Testament oder einen Erbvertrag errichtet hat, dann benötigen die Erben zum Nachweis ihrer Rechtsstellung in der Regel keinen Erbschein.

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Ein Freibetrag definiert den Betrag, der von der Erbschaftsteuer verschont bleibt.
Je enger die Beziehung zu dem Erblasser war, desto höher ist der Freibetrag.
Für Kinder des Verstorbenen beträgt der Freibetrag 400.000 Euro, für den Ehepartner 500.000 Euro. Bis zu diesen Beträgen können Kinder bzw. Ehepartner steuerfrei erben.
Ist man nicht mit dem Erblasser verwandt, kann man einen Steuerfreibetrag in Höhe von 20.000 Euro geltend machen.
Neben diesen in § 16 ErbStG geregelten Steuerfreibeträgen enthält das Gesetz zahlreiche weitere Befreiungstatbestände.

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Ist ein Erbfall eingetreten, dann muss sich der Erbe grundsätzlich selber um die Beantwortung der Frage kümmern, aus welchen einzelnen Vermögensgegenständen sich die Erbschaft zusammensetzt.
Wenn nur ein Erbe vorhanden ist, erbt dieser Erbe alles und alleine.
Sind mehrere Erben vorhanden, dann müssen sich die Erben grundsätzlich über die Verteilung der Nachlassgegenstände verständigen.
Ein Erblasser hat es allerdings in der Hand, durch Regelungen in seinem Testament die genaue Aufteilung seines Vermögens unter den Erben zu bestimmen.

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Kein Erbe muss eine Erbschaft ausschlagen.
Nimmt man allerdings eine überschuldete Erbschaft an, dann erbt man auch die Schulden des Verstorbenen und muss diese Schulden auch grundsätzlich mit eigenen Mitteln zurückzahlen.
Erhält man demnach die Nachricht, dass man Erbe geworden ist, dann sollte man schnell klären, wie die finanziellen Verhältnisse des Verstorbenen waren.
Erbt man im wesentlichen Schulden des Verstorbenen, dann kann man die Erbschaft binnen einer Frist von sechs Wochen ausschlagen.

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Wenn an einer Erbschaft mehr als nur ein Erbe beteiligt ist, dann bilden die Erben automatisch eine Erbengemeinschaft.
Das gesamte Vermögen des Verstorbenen gehört der Erbengemeinschaft … und nicht den einzelnen Erben.
Eine Erbengemeinschaft wird automatisch gebildet, ob die Erben wollen oder nicht. Ziel einer jeden Erbengemeinschaft ist die so genannte Auseinandersetzung.
Das bedeutet, dass die Nachlassschulden beglichen und das Vermögen des Verstorbenen unter den Erben verteilt wird.

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Wenn ein Erbfall einen Bezug zum Ausland hat, muss immer geprüft werden, nach welchem Recht sich die Abwicklung der Erbschaft richtet.
Ein Auslandbezug kann gegeben sein, wenn ein Deutscher im Ausland verstirbt, ein Ausländer in Deutschland verstirbt oder Vermögen im Ausland liegt.
In Europa und im Geltungsbereich der Europäischen Erbrechtsverordnung kann jeder Deutsche in seinem Testament bestimmen, dass für seinen Erbfall deutsches Recht zu Anwendung kommt.
Fehlt eine solche Rechtswahl, dann gilt für einen Erbfall innerhalb Europas grundsätzlich das Recht des Staates, in dem der Verstorbene im Zeitpunkt seines Todes seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte.

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Einen Erbschein bekommt man nur, wenn man den Erbschein beim zuständigen Nachlassgericht beantragt.
Man kann einen Antrag auf den Erbschein bei jedem beliebigen Notar stellen oder direkt bei dem Nachlassgericht vorstellig werden.
Man muss im Zusammenhang mit einem Erbscheinsantrag umfangreiche Angaben machen und zahlreiche Urkunden vorlegen.
Die Erteilung eines Erbscheins kostet Geld. Je höher der Nachlasswert, desto höher sind auch die Gebühren, die man zu bezahlen hat.
Bei Auslandsbezug kann es Sinn machen, beim Nachlassgericht anstatt eines nationalen Erbscheins ein Europäisches Nachlasszeugnis zu beantragen.

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Normalerweise verbessert eine Erbschaft die finanzielle Situation eines Erben. Die Abwicklung der Erbschaft kann aber mit Kosten verbunden sein.
So benötigt man als Erbe häufig einen Erbschein, der vom Nachlassgericht nur gegen Gebühr ausgestellt wird.
Wenn man eine größere Erbschaft gemacht hat, muss man mit Steuerforderungen des Finanzamtes rechnen.
Als Erbe hat man weiter sämtliche Nachlassverbindlichkeiten zu regulieren.
Dies können Schulden des Erblassers sein, ebenso aber auch Pflichtteilsansprüche Dritter oder auch Vermächtnisse, die der Erblasser in seinem Testament ausgesetzt hat.

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Nur wenn sich für einen Nachlass überhaupt kein Erbe findet, setzt das Nachlassgericht einen so genannten Nachlasspfleger ein.
Dieser Nachlasspfleger muss sich um das Erbe kümmern und die Erben ermitteln.
Nur in Bayern und in Baden-Württemberg werden Erben von dem Nachlassgericht von Amts wegen ermittelt.
Oft müssen sich Beteiligte selber auf die Suche machen, um gegebenenfalls verschollene Miterben aufzuspüren.

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Ein Erbfall wird vorzugsweise dort abgewickelt, wo der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz und seinen Aufenthalt hatte.
Nach deutschem Recht ist auch das Nachlassgericht für den Erbfall zuständig, in dessen Bezirk der Verstorbene zuletzt gewohnt hat.
Bei diesem Nachlassgericht ist dann beispielsweise auch ein Erbschein zu beantragen.
Wenn sich Vermögen des Verstorbenen auch im Ausland befindet, dann wird die Abwicklung der Erbschaft auch am Ort des Vermögens stattfinden.
In Europa muss immer überlegt werden, ob man für die Abwicklung der Erbschaft im Ausland nicht anstatt eines nationalen Erbscheins nicht besser ein Europäisches Nachlasszeugnis beantragen sollte.

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Der Pflichtteil stellt einen gesetzlich garantierten Anspruch für dasjenige enge Familienmitglied des Verstorbenen dar, das vom Erblasser in einem Testament oder Erbvertrag enterbt wurde.
Der Pflichtteil ist immer auf die Zahlung von Geld gerichtet und ist vom Erben zu erfüllen.
Der Wert des Pflichtteils besteht in Höhe der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils der enterbten Person.
Wäre ein enterbtes Kind zum Beispiel alleiniger Erbe seines Vaters, dann bekommt es 50% des Nachlasswertes, wenn der Vater sein Kind enterbt hat.

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Für die Ausstellung eines Erbscheins ist ausschließlich das Nachlassgericht zuständig.
Örtlich zuständig ist dasjenige Amtsgericht, in dessen Bezirk der Verstorbene zuletzt gewohnt hat.
Um einen Erbschein zu erhalten, kann man das Nachlassgericht aufsuchen und dort einen Antrag auf Erteilung eines Erbscheins stellen.
Alternativ hat man die Möglichkeit, zu einem beliebigen Notar zu gehen und den Notar mit der Erledigung der entsprechenden Formalitäten zu beauftragen.

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Wenn man eine Erbschaft gemacht hat, muss man dies innerhalb von drei Monaten gegenüber dem Finanzamt anzeigen, § 30 ErbStG.
Man muss bei der Anzeige auch Angaben zu dem Wert der Erbschaft machen.
Soweit das Finanzamt aufgrund der Anzeige zu der Einschätzung gelangt, dass der Erwerb der Erbschaft steuerpflichtig ist, wird es den Erben zur Abgabe einer Steuererklärung auffordern.

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Anwalt für Erbrecht
Rechtsanwalt Dr. Georg Weißenfels
Gründer des Erbrecht-Ratgebers
Maximilianstraße 2
80539 München

Mit Ihrer umsichtigen Hilfe haben wir die Dinge in die richtige Richtung lenken können; entscheidend war dabei vor allem Ihr erstklassiges schriftsätzliches Vorbringen vor dem Nachlassgericht und Ihre zielgerichteten Verhandlungen mit den anderen Parteien zur Beilegung von festgefahrenen Gegensätzen.

G.v.U. aus Feldafing

Wir verdanken Herrn Dr. Weißenfels ein für alle Seiten positives Ende eines außergerichtlichen Vergleiches, zu dem es ohne seine Taktik und seine starke Positionierung der Fakten nie gekommen wäre. Wir würden Herrn Dr. Weißenfels mit seiner speziellen Kompetenz in Erbsachen jedem guten Freund weiter empfehlen.

D.K. aus Augsburg

Ich möchte mich recht herzlich für die erfolgreiche kompetente Unterstützung und sehr angenehme und schnelle Zusammenarbeit mit Ihnen bedanken. Ich kann Sie an "ALLE Unwissenden in Sachen Erbe" mit gutem (bestem) Gewissen weiterempfehlen.

E.R. aus Teneriffa, Spanien

Ohne die überaus kompetente, freundliche und unkomplizierte Hilfe von Herrn Dr. Weißenfels hätten wir die Regelung unserer Erbschaft in Deutschland und Österreich nicht hinbekommen. Die ganze Familie dankt Ihnen sehr herzlich und kann Ihre Kanzlei nur weiterempfehlen.

E.N. aus Krailling

Ich danke Herrn Dr. Weißenfels von Herzen, dass er nichts unversucht lässt, um die aus einem verunglückten Übergabevertrag resultierenden Nachteile erfolgreich anzufechten.

G.L. aus Wolfratshausen

Ich habe mich bei Ihnen auch dank Ihrer sehr gründlichen Befassung mit dem Hintergrund meines Anliegens auf Grundlage umfangreicher Briefwechsel und Unterlagen, bei gleichzeitig umsichtigen Vorgehen stets in guten und verantwortungsbewussten Händen gewusst.

A.P. aus Wiesbaden

Hier ist man in guten Händen und die Beratung ist exzellent. Ein ehrlicher Anwalt!

M.P. aus München

Wir waren mit der Beratung äußerst zufrieden - Exzellent formulierte Schriftsätze - Zuverlässig in der Kommunikation. Die Ratschläge haben uns sehr weitergeholfen.

U. und F. C. aus München

Erbrecht